Indonesien ist definitiv ein Land der Extreme und der
Gegensätze. Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist immens. Da stehen hier
in einigen Vierteln so große und luxuriöse Häuser wie ich sie noch nie in
meinem Leben gesehen habe und ein paar
Meter weiter liegen Menschen schlafend auf der Straße bzw. unter ihrer Plane,
die sie ihr Zuhause nennen. Nirgendwo anders habe ich bisher gesehen wie
Menschen ihren Reichtum so nach außen Tragen wie hier. Sei es durch ihre
Häuser, durch viele große und teure Autos oder wie sie aufgetakelt mit ihren
Angestellten im Schlepptau durch die Malls in ein teures Markengeschäft nach
dem anderen stelzen. Sally und ich fühlen uns immer ziemlich underdressed wenn
wir durch die Malls gehen. Ganz abgesehen davon, dass wir es niemals schaffen
würden in solchen High-Heels wie einige Indonesierinnen zu laufen.
Als krassen Gegensatz gibt es dazu die "einfachen"
Menschen, die mit ganz normaler Kleidung rumlaufen. Typisch für hier sind z.B.
die Art von Kleidung mit Muster, das sich "Batik" nennt. Jede Insel
hat ihren eigenen Stil. Diese Art von Kleidung wird sowohl im Alltag als auch
auf Feierlichkeiten getragen. Sowohl Männer als auch Fragen tragen in den
verschiedenen Teilen des Landes auch Sarongs - so eine Art Wickelrock.
Batik-Kleidung
Worüber ich aber eigentlich schreiben wollte, mich aber dann selbst mit meiner Einleitung abgelenkt habe, sind die Schlafanzüge, die hier draußen getragen werden. Ich finde das steht im starken Gegensatz zu den aufgetakelten Indonesiern mit tonnenweise Make-up. Mir ist nicht ganz klar warum sie das machen und Wilner findet es eigentartig, dass ich es komisch finde, wenn draußen Leute im Schlafanzug durch die Gegend laufen oder mit dem Roller fahren. Oft sitzen sie natürlich auch vorm Haus. Hier mal ein paar wenige bildliche Eindrücke von Schlafanzug-Aktivitäten:
Es war einmal eine kleine Jessi, die im fernen Deutschland in den kommenden Monaten auf drei Hochzeiten eingeladen ist. "Hm", dachte sie. "Es wäre doch schön, wenn ich mir hier in Indonesien zwei schicke Kleider nähen lasse!" Also durchforstete sie vor vier Wochen das Internet nach schönen Kleider und nahm Kopien davon mit zum 'Pasar Baru', wo ein fleißiges Schneiderlein neben dem anderen sitzt. Sie kämpfte sich durch die Menschenmassen von einem Stoffgeschäft mit Schneider ins andere, vorbei an wunderschönen oder auch nicht Kleidern....
... bis sie schließlich eine Schneiderin fand, die ihr für einen fairen Preis zwei Kleider nähen wollte.
Natürlich waren die beiden Kleider nicht zum verabredeten Termin fertig, so dass Jessis indonesische Freundin Wilner ganz schön Druck auf die Schneiderin ausüben musste. Drei Tage (insgesamt 4 Wochen) später war es dann soweit und die kleine Jessi machte sich voller Vorfreude auf den langen Weg per Bus in den Norden der Stadt, was zwei Stunden dauerte.
Wieder kämpfte sie sich durch die Menschenmassen bis sie schweißgebadet an ihr Ziel kam. Dort probierte sie dann ihre Kleider an.
Das erste sah wunderschön aus, war nur zu eng, obwohl Jessi einige Kilos dank der letzten Lebensmittelvergiftung verloren hatte. Außerdem war es sowohl insgesamt zu lang als auch die Träger, aber alles Dinge, die sie Schneiderin beheben konnte.
Die Abänderungen an meinem Kleid
Das zweite Kleid, auf das klein Jessi sich am allermeisten gefreut hatte, ist leider grausam geworden. Abgesehen davon, dass die Länge sich wegen des Schnittes nicht ändern ließ und sie beim Laufen auf dem Kleid rumtritt und ihr die Enge des Kleides die Luft abschnürrte, hat die Schneiderin sich als Designerin gesehen und eigenhändig diverse Änderungen vorgenommen. Statt eines schlichten Kleides bekam Jessica ein mit Perlen im oberen Bereich übersätes Kleid zurück. "Das Kleid war mir zu langweilig!" Nicht nur das, auch den Schnitt am Oberkörper hat sie völlig abgeändert, so dass dort jetzt ein komisches Dreieck mit vielen Perlen und Pailetten sitzt.
So hätte das Kleid aussehen sollen:
So sieht es leider aus:
Klein Jessi musste sich sehr zusammenreißen, nicht wütend zu werden und ihren Unmut laut zu äußern, sondern die ganz Zeit schön zu lächeln, denn was anderes gehört sich ja in diesem Land nicht. Die Frau machte überglücklich Fotos von der enttäuschten und sich zum Lächeln zwingende Jessi und dann durfte diese für beide Kleider 2.8 Mio (€ 235) auf den Tisch legen. Ganz schön teuer für ein Kleid, das sie ziemlich hässlich findet, überhaupt nicht zu ihr passt und wahrscheinlich nicht anziehen wird! Das andere Kleid ist dafür echt schön geworden und passt nach den Änderungen auch. :-)
Und weil es so schön ist, scheibe ich gleich den zweiten Beitrag hinterher. Allerdings nur ein paar Fotos und ein Update über meine letzte Zeit hier.
Die meissten meiner Freunde und Hauskreismitglieder sind über den Sommer nach Hause geflogen. Hier ist halt jetzt schon seit Anfang Juni Urlaubs- und Ferienzeit. Deshalb hatte ich meine Abschiedsparty auch schon Ende Mai. Anbei seht ihr ein paar Fotos von meinen beiden Hauskreisen bei meinen Abschieden und von meiner Abschiedsparty. Meinen Abschied bei Jabez am 9. Juni und in der Jugendgruppe der Gemeinde am 10. Juni habe ich leider verpasst, weil Indonesien mir zum Abschied noch ne Lebensmittelvergiftung geschenkt hat. Das hat leider auch dazu geführt, dass ich meine 8 Tage geplanten Urlaub nach Thailand streichen musste. Es hatte mich ziemlich heftig erwischt, so dass nichts mehr ging und ich ne Woche komplett aus dem Verkehr gezogen war.
Nun treffe ich vereinzelt Leute aus der Gemeinde, die noch hier sind oder von couchsurfing.com und verbringe nächste Woche vier Tage mit einer Freundin auf der Insel Karimun Jawa. Ansonsten genieße ich meine freie Zeit am Pool und/ oder arbeite an meinem Fotoalbum.
Am 2. Juli geht es ja auch schon für mich über Dubai nach Hause. Komme übrigens in HH an. Werde dann erstmal zu meiner Familie fahren, dann Debbies und Marks Hochzeit beiwohnen und mir eine Wohnung im südlichen Bremen suchen.
Da Andreas mir schon eine Mail schreibt und mich daran erinnert, dass ich noch Blogbeiträge schreiben wollte und die Zeit knapp wird, kommt hier endlich wieder einer.
Dies ist meine Hausaufgabe von meiner lieben Debora. Da es mir schwerfällt nach Deutschland zurück zu kommen, soll ich einen Blogbeitrag darüber schreiben, auf was ich mich alles in Deutschland freue und was ich hier NICHT vermissen werde. Dabei laufe ich so oft durch die Gegend und denke: Das werde ich vermissen! Das darf ich aber ja nicht schreiben.
Hier also die Dinge, die mir spontan einfallen. Dabei stellt die Reihenfolge kein Ranking dar.
Bestimmt gibt es noch einiges mehr. Das klingt jetzt alles wahrscheinlich sehr negativ, aber ich darf ja keine Liste über Dinge schreiben, die ich vermissen werde. Die wäre nämlich auch ganz schön lang!
Dinge auf die ich mich freue:
meine Freunde und besonders Debbie,
meine Familie,
mein Hauskreis und die Paulusgemeinde,
eine DICKE Bettdecke,
mein Kissen und eigenes Bett,
RUHE,
aus dem Wasserhahn trinken zu können,
abends spontan mit Freunden ausgehen können,
bei Aldi einkaufen zu können und SCHNELL bedient zu werden,
mein eigenes Auto wieder zu haben und nicht auf Busse und Taxis angewiesen zu sein,
Rad fahren und spazieren gehen zu können,
FRISCHE Luft,
in den Park oder an den See gehen zu können,
Brötchen mit Fleischsalat und Mett,
guter Käse mit frischem leckeren Vollkornbrot,
viele verschiedene leckere Tomatenarten,
Antipasti,
leckerer Salat und sauberes Gemüse und Obst,
wieder direkt sein zu können,
Klamotten in meiner Größe kaufen zu können.
Dinge, die ich nicht vermissen werde:
Schweiß
der 5x tägliche Rufe zum Gebet,
laut aufgedrehte Lautsprecher,
Verkehrslärm seis durch alte Fahrzeuge oder Autohupen,
Abgase und Smog,
abbiegen zu können, ohne jemanden Geld dafür geben zu müssen, dass er einen auf die Straße lässt,
um vier Uhr morgens putzende, musikmachende und lautseiende Menschen,
bis zu drei Mal im Monat ins Immigrationsamt zu müssen,
täglich im Stau zu stehen,
immer auf alles zu warten,
ständiger Durchfall und Lebensmittelvergiftungen,
dauerhaft lächeln zu müssen,
keine 20m zu gehen ohne angesprochen zu werden,
mich ständig stylen zu müssen,
ständig Hände und kleinste Wunden desinfizieren zu müssen,
durch den Metallscanner zu laufen, nur um ins Einkaufszentrum zu gehen,
So langsam neigt sich mein Jahr dem Ende zu und ich muss zusehen, wenn ich meine geplanten Blogbeiträge noch schaffen will. Am 3. Juli komme ich wieder in Deutschland an. Es ist schon ein komisches Gefühl und wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich gerne ein Jahr länger bleiben. Mir fällt es aus vielen verschiedenen Gründen sehr schwer zu gehen, aber da habe ich wohl keine Wahl.
Ein Grund, warum ich mich sehr wohl fühle ist meine Gemeinde, über die ich heute schreiben möchte. Sie nennt sich JICF (Jakarta International Christian Fellowship) und ist wie der Name schon sagt eine englischsprachige Gemeinde.
Zum Glück hatte ich letztes Jahr eine Nachbarin, die mich mit in die Gemeinde genommen hat, denn sonst hätte ich sie nicht gefunden, da hier der Gottesdienst fast aller Kirchen in Jakarta in einem Hochhaus stattfindet und nicht so leich tzu entdecken ist, wenn man nicht weiß, wo man hin möchte. IJICF befindet sich im Finanz- und Bankgebäude "Graha Niaga", das sich im Finanzdistrikt und auf einer der Hauptverkehrsadern Jakartas befindet - der Jalan Jendral Sudirman.
Unser "Gemeindehaus"
Die Gemeinde mietet jeden Sonntag einen Saal für die zwei Gottesdienste und mehrere für die Jugendgruppe und andere zusätzliche Events, aber sie hat dauerhaft ein Büro und die Räume für die Kinderarbeit im Gebäude angemietet. So belagern wir sonntags den kompletten ersten Stock für Gottesdienst und Sonntagsschule und den kompletten 28. Stock für die Jugendgruppe und den Gottesdienst, der für die iranischen und afghanischen Flüchtlinge abgehalten wird.
Vor und nach jedem Gottesdienst werden die Stühle von den Angestellten des Gebäudes auf- und abgebaut und es gibt kostenlosen Kaffee und Tee. Jeder sollte ein Namensschild tragen, auf dem ein farbiger Punkt kennzeichnet, in welchem Teil Jakartas man lebt. Jedem Teil ist ein Koordinator zugeteilt, damit das Einleben leichter von statten geht und man Leute in seiner Wohngegend kennen lernt.
Der Gottesdienstsaal
Es besuchen um die 700 Leute regelmäßig die beiden Gottesdienste. Dieser ist modern und einfach gestaltet. Die Gemeinde ist überkonfessionell, hat bewusst keinen Pastor angestellt und keine Gemeindemitgliedschaft. Es gibt vier Älteste, die die Gemeinde leiten und im Büro und für Kinder- und Jugendarbeit sind einige Mitarbeiter angestellt. Einige Gemeindemitglieder predigen (die meisten von ihnen übrigens hervorragend) oder es gibt einen Sprecher von außerhalb. Der Großteil der Spendengelder geht in soziale Projekte in Jakarta, aber auch indonesienweit. JabezKidz wurde z.B. auch schon öfter mit einer Finanzspritze geholfen. Ansonten untersützen wir zwei Waisenheime, wo wir aktiv mitarbeiten, aber unterstützen auch Naturkatastophen- und Entwicklungshilfeprojekte.
Die Gottesdienstbesucher bestehen zu 80% aus Indonesiern. Außerdem gibt es eine große Zahl an Amerikaner, Australiern und Neuseeländern. Es gibt einige aus anderen asiatischen Ländern, aber nur wenige aus Europa. Neben mir gibt es noch zwei weitere deutsche Frauen. Es gibt soviel ich weiß nur eine französische Familie. Ich mag diese Internationalität sehr gern.
Mein Frauenhauskreis bei Christys Abschiedslunch Nationalitäten: Australien, Südafrika, Amerika, Korea, Nigeria, Papua-Neuguinea und Deutschland
Ich persönlich fühle mich in der JICF sehr wohl und habe dort nicht nur einige meine jetzigen Freunde kennen gelernt, sondern konnte geistlich sehr wachsen. Mitarbeiten tue ich im Begrüßungsteam und in der Jugendarbeit, was mir sehr viel Freude bereitet. Dankbar bin ich auch für meine beiden Hauskreise, die für mich zu einem wahren Segen geworden sind.
Jugendmusikteam
Sallys Freundin Anne aus China am Predigen in der Jugend
Natürlich gibt es noch einiges mehr zu erzählen, aber ich möchte euch nicht langweilen. Für interessierte gibt es da noch eine Website: http://www1.jicf.org
Fest steht auf jeden Fall, dass ich es sehr vermissen werde, dort hinzugehen. Weniger aber die viel zu stark eingestellte Klimaanlage...
Seit langem planen meine Mitbewohnerin Sally und ich einen Blogbeitrag mit dem Titel "Darum fragen wir nicht mehr WARUM!" zu schreiben. Leider schreiben wir nie auf, was alles so passiert und vergessen es dann bis auf ein paar Momente wieder. Als ich ihr vorhin ein wenig erzählte, was heute allein zwischen 8 Uhr und 10 Uhr passiert sei, meinte sie, ich müsste heute unbedingt darüber in meinem Blog berichten. Diesen Bericht findet ihr nun heute hier! :-) Vieles ist SEHR typisch für Indonesien! Bedenkt: Es spiegelt nur gut zwei Stunden wieder!
8 Uhr: Ich beende meine Stille Zeit zum Buch Daniel und schmiere mir schnell eine Scheibe Toast.
8.10 Uhr: Ich lasse über die Rezeption ein Taxi rufen und laufe mit meinem Toast zu den Fahrstühlen, um in die Lobby unseres Apartmentkomplexes zu fahren.
8.20 Uhr: Mein Taxi meiner Lieblingsgesellschaft "Express" kommt. Ich erkläre dem Fahrer, dass er zum Immigrationsamt fahren soll und nenne ihm die Strasse, in der es sich befindet. Damit er gar nicht erst auf die Idee kommt, Umwege zu fahren sage ich ihm auch gleich über welche Stadtteile er fahren soll: Nämlich Blok M und Kemang.
8.45 Uhr: Wir sind ganze 900 m vorangekommen! Dank meiner Ma höre ich mein Hörbuch! :-)
9:10 Uhr: Wir sind mittlerweile im Stadtteil Kemang angekommen, wo der Taxifahrer mich fragt, wo er langfahren soll. Ich sage ihm, dass ich es nicht wüsste. Er stellt mir weiterhin Fragen zur Richtung bzw. in welche Straße er einbiegen solle. Ich wiederhole insgesamt 3 Mal, dass ich es nicht weiss und sage dann, er solle bitte jemanden fragen. Anzumerken ist noch, dass er sehr unfreundlich wurde als ich meinte, dass ich es nicht wüsste. (Normalerweise werde ich ausgelacht, wenn ich den Weg nicht kenne. Dann verweise ich immer gerne darauf, dass der Taxifahrer den Weg kennen sollte und nicht der Passagier!) Schließlich fragt er dann doch jemanden als ich ihn darum bitte.
9:15 Uhr: Ankunft im Immigrationsamt. Ich ziehe eine Nummer und gehe an den Schalter 10, der mir zugewiesen wurde. Dort schickt man mich drei Schalter weiter nach links, wo man meine Nummer raussucht, sie dann der Person am Schalter rechts daneben mitteilt. Diese Person guckt im Computer nach und schickt mich ersteinmal zur Kasse, wo ich IDR 250000 (ca. 20 Euro) zahlen muss. Mit meiner Quittung gehe ich dann zurück zu Schalter 7, wo mir die Kopie meiner Quittung gegeben wird mit der Ansage, dass ich um 15 Uhr wieder kommen soll.
9:25 Uhr Ich nehme den Bus zur Mall "Pejaten Village" (s. Blogbeitrag zu: Was machst du so in deiner Freizeit?). Dort gehe ich zunächst einmal in den Supermarkt, um mir Wasser zu kaufen. Eigentlich sind immer viele Kassen geöffnet, aber diesemal nur zwei, was fast einer Katastrophe gleicht, denn hier arbeiten die langsamsten Menschen der Welt. An der zweiten Kasse fehlt leider ein Preisschild und deshalb muss die Kassiererin weggehen während die Kassiererin an meiner Kasse erstmal herausfinden muss, was an der anderen los ist. Sie hört also auf, uns zu bedienen und beobachtet erstmal die anderen Mitarbeiter. Als an der anderen Kasse für ein paar Minuten nichts passiert, fängt meine Kassiererin LANGSAM die Lebensmittel eines Kunden über den Scanner zu ziehen während sie immer noch die andere leere Kasse im Visier hat.
9:50 Uhr: Ich laufe am geschlossenen Departmentstore "Matahari" vorbei und wundere mich, was hier für laute Musik laueft. Beim zweiten Blick sehe ich, dass alle Mitarbeiter im Geschäft verteilt stehen und tanzen! Das scheint deren tägliches Morgenritual zu sein. Coole Tradition. Ich stelle mich neben zwei andere Indonesier, die das ganze beobachten und filmen und hole auch meine Kamera raus.
9: 55 Uhr: Ich laufe an einem Schmuckstand in der Mall vorbei uns sehe eine Kette, die perfekt zu den Ohrringen passt, die Sally mir geschenkt hat. Um aber erstmal nach dem Preis zu fragen muss ich die Mitarbeiterin wecken...
(Es sieht ein wenig komisch aus, weil ich es durch das geschlossene Tor durch filme.)
9:56 Uhr: Ich gucke in ein Geschäfte für Kleidung in Uebergroessen, das der Groesse eines kleinen Kiosks entspricht. Drei Verkaeuferinnen stürzen sich auf mich...
10.00 Uhr: Ich setze mich in ein Café, um hier zu arbeiten und frage nach dem Passwort fürs W-LAN. Dieses wird mir erstmal mitgeteilt, aber erst nach meinem Hinweis, dass es keine Verbindung gibt, wird das Modem angeschaltet. Nach wenigen Minuten teile ich der Bedienung mit, dass immer noch kein W-LAN hergestellt wurde und sie gibt mir das Passwort des Nachbarrestaurants.
10.15 Uhr: Nachdem ich krankhaft nach etwas Essbaren gesucht habe, das unserem Fruehstueck am Ehesten entspricht, habe ich Sandwich mit Pommes bestellt. Die Portionsgroesse, die ihr auf dem Foto seht, ist die ganz normale für eine Hauptmahlzeit hier.
Heutiges Fruehstueck
Jetzt ist es gleich 12 Uhr und ich habe heute noch so einiges vor. Bis 15 Uhr werde ich aber jetzt erstmal an ein paar Dingen arbeiten und hoffe, dass ich meine Visumsverlaengerung bekomme, da es diesemal im Vorfeld Probleme gab. Außerdem hoffe ich, dass ich nachher wegen des Verkehrs nicht länger als 1,5 Stunden brauche (ohne Stau dauert es 20-25 min), um nach Hause zu kommen, weil ich für meinen Hauskreis heute Abend kochen muss/möchte.
Falls doch noch was passiert typisch indonesisches passiert, werde ich diesen Beitrag natürlich ergänzen. :-)